Eine Woche voller Begeg­nun­gen, neuer Perspek­ti­ven und geleb­ter europäi­scher Zusam­men­ar­beit erleb­ten zwei Kursstu­fen­schü­ler des Fürsten­­berg-Gymna­­si­ums Anfang Juli. Im Rahmen des Inter­na­tio­na­len Donau­fes­tes haben sie am Donau­ju­gend­camp in Ulm teilge­nom­men. Das mehrtä­gi­ge Camp bilde­te den Abschluss des Projekts „Donau-Online“, an dem auch das Fürsten­­berg-Gymna­­si­um betei­ligt ist.

Im Vorfeld waren die beiden Schüler von den Teilneh­mern des Projekts an ihrer Schule ausge­wählt worden. Sie sollten bei dem Treffen die Ergeb­nis­se der Zusam­men­ar­beit mit der Partner­schu­le im ungari­schen Pécs präsen­tie­ren. Das Projekt „Donau-Online“ bringt Schulen aus den Donau­län­dern zusam­men und soll den Austausch zu gesell­schaft­li­chen und demokra­ti­schen Frage­stel­lun­gen über Länder­gren­zen hinweg fördern.

Beim Donau­ju­gend­camp kamen Jugend­li­che und Lehrkräf­te aus insge­samt 13 Ländern zusam­men. Neben der Präsen­ta­ti­on der Schul­pro­jek­te standen Workshops, kultu­rel­le Begeg­nun­gen und gemein­sa­me Freizeit­ak­ti­vi­tä­ten auf dem Programm. Die Teilneh­mer setzten sich inten­siv mit dem Thema Demokra­tie ausein­an­der, lernten die unter­schied­li­chen Kultu­ren entlang der Donau kennen und entwi­ckel­ten gemein­sam ein Theater­stück, das zum Abschluss des Camps aufge­führt wurde.

„Das Camp war für uns eine außer­ge­wöhn­li­che Erfah­rung. Wir haben in kurzer Zeit viele neue Freund­schaf­ten geschlos­sen und erlebt, dass unsere Ideen ernst genom­men werden“, zieht Cedric Bernhard ein Fazit zum Ende der Jugend­be­geg­nung. Auch einer der betreu­en­den Lehrer Pascal Andlau­er bewer­tet „Donau-Online“ positiv: „Das Projekt hat zwar noch Verbes­se­rungs­po­ten­zi­al, sollte meiner Meinung nach aber auf jeden Fall weiter ausge­baut werden, denn solche Erfah­run­gen vergisst man nie.“