Physik einmal anders erleben – diesen Eindruck nahmen die Leistungs­kur­se des Fürsten­­berg-Gymna­­si­ums Donau­eschin­gen mit nach Hause, nachdem sie in der zweiten Dezem­ber­wo­che am „Tag der Physik“ der Univer­si­tät Konstanz teilge­nom­men hatten. Gemein­sam machten sich die Oberstu­fen­kur­se unter der Leitung der Physik­lehr­kräf­te Mario Mosba­cher und Julia Kiefer auf den Weg an den Boden­see, wo sie einen vielfäl­ti­gen Einblick in aktuel­le Forschung und Studi­en­mög­lich­kei­ten erhielten.

Vor Ort konnten die Schüle­rin­nen und Schüler in Klein­grup­pen unter­schied­li­che Workshops besuchen – darun­ter Angebo­te zu Quanten­phy­sik, Nanotech­no­lo­gie, Reinraum­tech­nik, optischen Pinzet­ten oder Spektro­sko­pie. Beson­ders die Möglich­keit, moder­ne physi­ka­li­sche Arbeits­wei­sen aus nächs­ter Nähe kennen­zu­ler­nen, stieß dabei auf großes Inter­es­se. „Man merkt schnell, wie leben­dig und praxis­nah Physik an der Univer­si­tät betrie­ben wird. Für viele war das ein echter Motiva­ti­ons­schub“, sagt Lehre­rin Julia Kiefer.

Am Nachmit­tag standen mehre­re Vorle­sun­gen auf dem Programm, die das fachli­che Spektrum abrun­de­ten. Eindruck hat hier die tradi­tio­nel­le Weihnachts­vor­le­sung gemacht, bei der spekta­ku­lä­re Experi­men­te gezeigt wurden.

Die Jugend­li­chen nahmen vom „Tag der Physik“ letzt­lich nicht nur viele neue Eindrü­cke mit, sondern auch ein klare­res Bild davon, was ein späte­res Physik­stu­di­um ausmacht – und welche faszi­nie­ren­den Themen die Forschung an der Univer­si­tät Konstanz aktuell prägen.