Vor den Osterferien haben drei Tage lang 21 Schülerinnen und Schüler unserer Klassenstufen 9, 10 und der Kursstufe 1 ein intensives politisches Bildungsseminar im Studienhaus Wiesneck bei Freiburg besucht. Begleitet von den Lehrkräften Leonie Betzler, Pascal Andlauer und Matthias Faller vertieften sie im Rahmen des Projekts „Demokratie entlang der Donau“ ihr Verständnis demokratischer Prozesse und diskutierten zentrale Fragen rund um politische Kultur und gesellschaftliche Verantwortung.
In mehreren Workshops setzten sich die Jugendlichen mit grundlegenden Aspekten der Demokratie auseinander: Welche Werte sind für ein freiheitliches Gemeinwesen unverzichtbar? Wie wirken populistische Strategien auf politische Debatten? Und wie beeinflussen Fake News die öffentliche Meinungsbildung? Die kompakte Seminarstruktur bot vielfältige Gelegenheiten, eigene Positionen kritisch zu hinterfragen und aktuelle Entwicklungen einzuordnen.
Besonderen Eindruck hinterließ ein Gespräch mit einem Exil-Iraner, der über seine persönlichen Erfahrungen im theokratischen System des Iran berichtete. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit für zahlreiche Fragen und erhielten einen unmittelbaren Einblick in die Lebensrealität eines Staates, in dem politische Freiheit massiv eingeschränkt ist. Das Seminar knüpfte an die Arbeit beim Fachtag „Demokratie entlang der Donau“ an, der Anfang Februar in den Donauhallen stattfand.





