„Mit euch verab­schie­den wir einen weite­ren guten Abitur­jahr­gang in der über hundert­jäh­ri­gen Geschich­te der Abitu­re am Fürsten­­berg-Gymna­­si­um!“, so gratu­lier­te Schul­lei­ter Mario Mosba­cher in seiner Begrü­ßung dem Jahrgang 2026 zu seinem heraus­ra­gen­den Abschnei­den. Mit einem Noten­durch­schnitt von 2,2, mehr als einem Drittel der Abitu­ri­en­tin­nen und Abitu­ri­en­ten mit einem „Einser-Abitur“ und gleich vier Schüle­rin­nen und Schüler – Matey Chala­kov, Sophie-Dung Hoang, Laura Meyer und Luisa Weinmann – erziel­ten dabei die Traum­no­te 1,0.

„Diese Kennzah­len beschrei­ben einen wichti­gen Lebens­ab­schnitt, sie definie­ren aber nicht euch als Persön­lich­keit. Vor allem verab­schie­den wir heute Abend junge Menschen, die uns im Unter­richt, in vielen außer­un­ter­richt­li­chen Aktivi­tä­ten und durch Begeg­nun­gen und Gesprä­che in den vergan­ge­nen 8 Jahren sehr ans Herz gewach­sen sind.“, so der Direktor.

Er thema­ti­sier­te in seiner anschlie­ßen­den Rede die Wichtig­keit, gerade in der heuti­gen Zeit und angesichts der anste­hen­den vielfa­chen Heraus­for­de­run­gen Verant­wor­tung zu überneh­men. Verant­wor­ten für sich selbst und sein Handeln, Verant­wor­tung für die Mitmen­schen im unmit­tel­ba­ren Umfeld und Verant­wor­tung für unsere Gesell­schaft, Demokra­tie und das Mitein­an­der in der Welt. Dies erfor­de­re von den Abitu­ri­en­tin­nen und Abitu­ri­en­ten ein aktives Einbrin­gen in die anste­hen­den Debat­ten und Entwick­lun­gen. „Seid mutig auf diesem Weg, vertraut auf euer in der Schule erwor­be­nes Wissen und die damit verbun­de­nen Kompetenzen!“

Im Anschluss erhiel­ten die 72 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten aus den Händen des Schul­lei­ters und ihrer Tutoren das Reife­zeug­nis, beglei­tet von persön­li­chen Worten und herzli­chen Glückwünschen.

Zahlrei­che Schüle­rin­nen und Schüler, die beson­de­re Leistun­gen erbracht hatten, erhiel­ten Lobe, Schul­prei­se und Sonder­aus­zeich­nun­gen. Unter diesen befan­den sich u.a. die beiden von der Emil-Frei-Stiftung ausge­lob­ten Preise für heraus­ra­gen­de Leistun­gen in den Fachbe­rei­chen Moder­ne Fremd­spra­chen bzw. Natur­wis­sen­schaf­ten sowie der von der gleich­na­mi­gen Stiftung gestif­te­te Dr. Fritz Reimnitz-Preis für heraus­ra­gen­de Leistun­gen in Deutsch und den Gesell­schafts­wis­sen­schaf­ten. Die Deutsch-Franzö­­si­­sche Gesell­schaft Donau­eschin­gen zeich­ne­te die besten Leistun­gen in Franzö­sisch aus, der Baarver­ein ehrte hervor­ra­gen­de Leistun­gen in Biolo­gie und Geogra­phie, die Gesell­schaft der Musik­freun­de Donau­eschin­gen zeich­ne­te die beste Absol­ven­tin in Musik aus und die Firma Sto ehrte beson­de­re Leistun­gen in Chemie.

Zwei Schüler, die sich in außer­ge­wöhn­li­chem Maß für die Schul­ge­mein­schaft einge­setzt hatten, erhiel­ten ebenfalls eine Auszeich­nung durch die Schule. „Ihr habt viel dazu beigetra­gen, unsere Schul­le­ben zu berei­chern und das Mitein­an­der im FG zu stärken“, danke ihnen Mario Mosbacher.

Als Vertre­ter des Fürsten­hau­ses überreich­te Dr. Martin im Namen des Fürsten die Golde­nen Uhren als Abitur­preis an die beste Schüle­rin Laura Meyer und den besten Schüler Matey Chala­kov. „Das Haus Fürsten­berg möchte hiermit die fast 130jährige Tradi­ti­on fortset­zen“, so Dr. Martin. „Wenn Sie auf Ihrem Lebens­weg diese Uhren tragen, dann vollbrin­gen diese ein völlig unphy­si­ka­li­sches Wunder. Sie werden Sie schlag­ar­tig wieder in diesen Abend zurück­ver­set­zen, all die schönen Erinne­run­gen an die Mitschü­ler, Lehrer und das Fürsten­­berg-Gymna­­si­um zurückbringen.“

In ihrer anschlie­ßen­den Rede ließen die beiden Jahrgangs­bes­ten nochmals die Schul­zeit am Fürsten­­berg-Gymna­­si­um Revue passie­ren und warfen einen optimis­ti­schen Blick in die Zukunft. Sie bedank­ten sich ausdrück­lich nochmals im Namen des gesam­ten Jahrgan­ges bei allen Lehrkräf­ten sowie der Schul­lei­tung für die gute, persön­li­che Beglei­tung während der Schul­zeit und ihr Engagement.

Nach dem anschlie­ßen­den festli­chen Essen, bei dem viele Erinne­run­gen an die nun abgeschlos­se­ne Schul­zeit ausge­tauscht wurden, übernahm der Abitur­jahr­gang die Regie auf der Bühne der Donau­hal­le. In einer Diashow ließen die Abitu­ri­en­ten die vergan­ge­nen Jahre und zahlrei­che Reisen und Aktivi­tä­ten Revue passie­ren, ein Quiz stell­te das Wissen der Gäste über die Stufe auf die Probe und alle Lehrkräf­te der Kursstu­fe erhiel­ten kleine Geschen­ke und verab­schie­de­ten sich von ihren Kursen.

Und so endete mit Dank, vielen persön­li­chen Abschieds­wor­ten und einem Rückblick auf die gemein­sa­men Erleb­nis­se der Schul­zeit der Abitur­ball 2026.