Zwei Jahrzehnte nach dem Abitur kehrte der Abschlussjahrgang 2006 an das Fürstenberg-Gymnasium zurück. Im Rahmen eines Klassentreffens besuchten die Ehemaligen in der zweiten Juliwoche ihre frühere Schule, tauschten Erinnerungen aus und begaben sich bei einer gemeinsamen Schulführung auf eine Reise in die eigene Schulzeit.
Viele Gespräche drehten sich dabei um einen Moment, der den Jahrgang bis heute unvergessen macht: den spektakulären Abistreich im Sommer 2006. Damals verhüllten die Abiturienten das Schulgebäude nach dem Vorbild des Künstlers Christo mit gelbem Stoff und verwandelten das FG für einen Tag in ein weithin beachtetes Kunstwerk. Die außergewöhnliche Aktion lockte zahlreiche Besucher auf das Schulgelände und zählt bis heute zu den prägendsten Abistreichen der Schulgeschichte.
„Es ist schön zu erleben, dass die Verbundenheit mit dem FG auch viele Jahre nach dem Abitur bestehen bleibt“, sagte Schulleiter Mario Mosbacher. Solche Begegnungen zeigten, dass Schule weit mehr sei als ein Ort des Lernens – sie schaffe auch bleibende Erinnerungen.
Beim Wiedersehen blieb jedoch nicht nur Zeit für Erinnerungen an den legendären Abistreich. Die ehemaligen Schüler nutzten die Gelegenheit, ihre frühere Schule aus heutiger Sicht neu zu entdecken und mit ehemaligen Lehrkräften ins Gespräch zu kommen.



