Für die einen sind es Dinge aus dem Schul­buch, für die anderen wurden sie Anfang Juni zur Reali­tät: 45 Donau­eschin­ger Gymna­si­as­ten haben bei ihrer tradi­tio­nel­len Latein­fahrt die italie­ni­sche Haupt­stadt Rom erkun­det. Unter dem Motto „Auf den Spuren der alten Römer“ erleb­ten die Jugend­li­chen eine Woche lang antike Geschich­te dort, wo sie einst geschrie­ben wurde.

Im Kolos­se­um, auf dem Forum Roman­um oder in den weitläu­fi­gen Caracal­­la-Thermen wurde für die Baare­mer Jugend­li­chen greif­bar, was ihnen im Latein­un­ter­richt häufig nur in Texten und Bildern begeg­net. Wo einst Gladia­to­ren kämpf­ten, Kaiser herrsch­ten und Senato­ren debat­tier­ten, konnten sie sich in die Welt der Römer hineindenken.

Neben den Spuren der Antike lernten die Schüler auch das heuti­ge Rom kennen. Ob auf den beleb­ten Plätzen der Innen­stadt, am Trevi-Brunnen oder bei einem Spazier­gang durch das tradi­ti­ons­rei­che Viertel Traste­ve­re – immer wieder zeigte sich, wie selbst­ver­ständ­lich sich die Überres­te aus mehr als zwei Jahrtau­sen­den Geschich­te in das moder­ne Rom einfü­gen. Die Romfahrt gilt daher seit vielen Jahren als beson­de­rer Bestand­teil des Latein­un­ter­richts am FG. Sie bietet nämlich die Chance, histo­ri­sche Orte nicht nur theore­tisch kennen­zu­ler­nen, sondern selbst zu erleben.