23 Schülerinnen und Schüler unserer KS1 haben gemeinsam mit den Lehrkräften Ulrike und Ulrich Wachter am Schuljahresende eine abwechslungsreiche Woche in Berlin erlebt. Bei angenehmen Temperaturen standen Geschichte, Politik und das Großstadtleben ebenso auf dem Programm wie gemeinsame Erlebnisse und ausreichend Zeit für eigene Entdeckungen.
Bei einer selbst organisierten „Walking Tour“ erkundete die Baaremer Gruppe zahlreiche Berliner Klassiker – vom Alexanderplatz über das Brandenburger Tor und das Regierungsviertel bis zum Holocaust-Mahnmal, der East Side Gallery, dem Nikolaiviertel und der Museumsinsel. Historische Einblicke boten zudem Führungen im Jüdischen Museum und in der „Topographie des Terrors“, dem Ort der ehemaligen Schaltzentrale nationalsozialistischer Macht.
Auch die deutsche Teilung war ein Schwerpunkt der Berlinfahrt: Im Stasi- und Mauermuseum beeindruckten insbesondere die Informationssammlung des Ministeriums für Staatssicherheit sowie die dokumentierten Fluchtversuche. Das DDR-Museum vermittelte mit Trabisimulator, Simson, DDR-Lebensmitteln und Ostfernsehen anschaulich den Alltag in der DDR.
Politische Eindrücke sammelte die Gruppe bei einem Besuch des Bundestags. Neben einem digitalen Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Darya Türk-Nachbaur (SPD) kam es zufällig auch zu einer kurzen Begegnung mit Thorsten Frei (CDU), der an diesem Tag zum künftigen CDU-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag bestimmt worden war.
Daneben blieb Zeit für Berliner Stadtleben: Shoppen, Straßenmusik, Gastronomie, ein Open-Air-Kinofilm und ein Diskobesuch im „Matrix“ sorgten für Abwechslung – und im Laufe der Woche für zunehmend weniger Schlaf. Beklemmende Eindrücke vermittelte schließlich eine Führung durch einen Bunker aus der Zeit des Kalten Krieges.
Trotz einer Verspätung auf der Hinfahrt kam die Donaueschinger Gruppe am Samstagabend pünktlich wieder auf der Baar an. Das Fazit der begleitenden Lehrkräfte fiel eindeutig aus: „Mit dieser Gruppe würden wir sofort wieder auf Studienfahrt gehen!“







