Beim Fachtag „Demokratie an Schulen entlang der Donau“ in den Donauhallen war Anfang Februar 2026 auch das Fürstenberg-Gymnasium mit einer Gruppe vertreten. Mehrere Lehrkräfte begleiteten Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassenstufen, die sich im Rahmen des Projekts Don@u-Online intensiv mit Fragen demokratischer Mitbestimmung und europäischer Zusammenarbeit befassen.
Die vom Kultusministerium Baden-Württemberg organisierte Veranstaltung richtete sich an Lehrkräfte sowie schulische Vertreter aus dem ganzen Land. Ziel war es, erfolgreiche Demokratie-Projekte vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für die schulische Praxis zu gewinnen. Mit dabei war auch das Europa-Zentrum Baden-Württemberg, das an einem Infostand das Brettspiel „Legislativity – Die Zukunft liegt in Euren Händen!“ präsentierte und damit viele Teilnehmende zum Mitmachen einlud.
Teil des Fachtags war das internationale Projekt Don@u-Online 2026: „Demokratie – made in Europe!“, das gemeinsam vom Europa-Zentrum, der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Donaubüro Ulm/Neu-Ulm getragen wird. Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler aus mehr als 30 Schulen sowie aus 14 Donauländern nahmen daran teil. Sie setzten sich mit unterschiedlichen Formen demokratischer Praxis auseinander und diskutierten gemeinsame Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Meinungsfreiheit.
Die Gruppe des Fürstenberg-Gymnasiums beteiligte sich dabei aktiv an Workshops und Gesprächsrunden rund um das Projekt Don@u-Online. Besonders der Austausch mit Jugendlichen aus anderen Ländern wurde als bereichernd erlebt. „Demokratie ist ein länderübergreifendes Anliegen. Gerade für junge Menschen sind Austausch und Diskussion unverzichtbar, um Verständnis füreinander zu entwickeln“, betonte Schulleiter Mario Mosbacher am Rande der Veranstaltung.
Für die Teilnehmenden aus Donaueschingen bot der Fachtag nicht nur fachliche Impulse, sondern auch neue Perspektiven für die weitere Arbeit an der Schule. Die gewonnenen Erfahrungen sollen nun in den Unterricht und in künftige Demokratieprojekte einfließen.



