Drei Jahrzehn­te nach dem Abitur kehrten zahlrei­che ehema­li­ge Schüle­rin­nen und Schüler des Donau­eschin­ger Fürsten­­berg-Gymna­­si­ums gedank­lich noch einmal in ihre Schul­zeit zurück. Bei bestem Sommer­wet­ter traf sich der FG-Abitur­­jahr­­gang 1996 Ende Juni in der Hüfin­ger Kultknei­pe „Kroko­dil“, um Erinne­run­gen auszu­tau­schen und alte Freund­schaf­ten aufle­ben zu lassen.

Rund 45 ehema­li­ge Wegge­fähr­ten folgten der Einla­dung. Bemer­kens­wert: Zum Treffen kamen nicht nur dieje­ni­gen, die 1996 am FG ihr Abitur abgelegt hatten. Auch ehema­li­ge Mitschü­ler, deren Schul­zeit aus unter­schied­li­chen Gründen früher geendet hatte – etwa durch einen Umzug, einen Schul­wech­sel oder einen Auslands­auf­ent­halt –, gehör­ten selbst­ver­ständ­lich zur Runde. Gerade diese Offen­heit verlieh dem Wieder­se­hen einen beson­de­ren Charakter.

Eine beson­de­re Verbin­dung zum Fürsten­­berg-Gymna­­si­um verkör­pert Eva Mauz. Sie gehör­te einst selbst zum Abitur­jahr­gang 1996 und unter­rich­tet seit vielen Jahren an ihrer ehema­li­gen Schule. „Solche Treffen zeigen, dass Schule weit mehr ist als Unter­richt und Noten. Die gemein­sa­me Zeit verbin­det Menschen oft ein Leben lang“, so Mauz. Am Ende des Abends überwog bei allen Teilneh­mern das Gefühl, dass zwischen den vergan­ge­nen 30 Jahren und den gemein­sa­men Erinne­run­gen nur wenige Stunden zu liegen schienen.