Wie lassen sich Bewegung und Lernen im Schul­all­tag verbin­den? Acht Schüle­rin­nen und Schüler unseres Gymna­si­ums zeigten jüngst im Freibur­ger Dreisam­sta­di­on, wie das gelin­gen kann. Bei einer Fortbil­dungs­ver­an­stal­tung des SC Freiburg und des Südba­di­schen Fußball­ver­bands präsen­tier­ten sie gemein­sam mit ihren Lehre­rin­nen Dorothee Hummler und Verena Glunz das Konzept der „Beweg­ten Schule“.

Vor rund 150 Lehrkräf­ten stell­ten die Donau­eschin­ger Gymna­si­as­ten die sog. FG-Bewegungs­­­mel­­der vor: kurze, unkom­pli­zier­te Bewegungs­übun­gen, die sich direkt in den Unter­richt integrie­ren lassen. Mit Übungen wie „Gehirn­we­cker“, „Armsa­lat“, „Fernbe­die­nung“ und „Verwirr­ter Schutz­mann“ brach­ten sie das Publi­kum nicht nur zum Zuschau­en, sondern auch zum Mitma­chen. Mit Energie, Humor und siche­rem Auftre­ten machten sie deutlich, wie sich Bewegungs­pau­sen an die jewei­li­ge Klasse und die Fähig­kei­ten der Kinder anpas­sen lassen.

Die Präsen­ta­ti­on stieß auf großes Inter­es­se. Zahlrei­che Lehrkräf­te erkun­dig­ten sich nach den Erfah­run­gen des FG, weite­ren Übungen und Möglich­kei­ten, die Bewegungs­mel­der im eigenen Schul­all­tag einzu­set­zen. Die Botschaft der Baare­mer Schüler­grup­pe: Bewegung gehört nicht nur in den Sport­un­ter­richt. Kurze Aktivie­rungs­pha­sen können neue Energie freiset­zen, die Aufmerk­sam­keit fördern und das gemein­sa­me Lernen unterstützen.

Neben den FG-Schülern kamen weite­re Referen­ten zu Wort. Vertre­ter von ALBA Berlin stell­ten ein gemein­sam mit der Univer­si­tät Lüneburg entwi­ckel­tes Bewegungs­kon­zept für den gesam­ten Schul­tag vor. Hannes Wolf vom Deutschen Fußball-Bund sprach über Klein­feld­spie­le im Kindersport.