Mit viel Herzblut und einer gehöri­gen Porti­on Mut hat die Theater-AG des Fürsten­­berg-Gymna­­si­ums Ende Mai 2026 bei den 4. Schul­thea­ter­ta­gen Schwar­z­­wald-Baar-Heuberg im Villin­ger Theater am Ring teilge­nom­men. Drei Tage lang verwan­del­te sich das renom­mier­te Haus in einen leben­di­gen Treff­punkt für den schuli­schen Theater­be­trieb der Region.

Die Donau­eschin­ger Gruppe präsen­tier­te „Verona“ – eine freie Adapti­on von Shake­speares „Romeo und Julia“, die bereits im Januar am Donau­eschin­ger Gymna­si­um Premie­re gefei­ert hatte. Für die Schul­thea­ter­ta­ge wurde die Produk­ti­on zu einer kürze­ren Fassung umgear­bei­tet. Da mehre­re Darstel­ler der Kursstu­fe 2 wegen der Abitur­prü­fun­gen ausfie­len, schlüpf­ten jünge­re AG-Mitglie­­der kurzfris­tig in neue Rollen – auch ein bishe­ri­ger Techni­ker wagte erstmals den Schritt auf die Bühne. Die Gruppe meister­te diese Heraus­for­de­rung trotz großer Aufre­gung mit Bravour.

Das Programm bot weit mehr als eine Auffüh­rungs­mög­lich­keit: Neben einer Technik- und Stell­pro­be auf der großen Bühne erwar­te­te die Schüle­rin­nen und Schüler ein Workshop zum Thema „Mut zur Wut“. Beson­ders eindrucks­voll empfan­den sie das Format der sogenann­ten Rückspie­le – theater­päd­ago­gisch angelei­te­te Feedback­run­den, in denen zuschau­en­de Gruppen einzel­ne Szenen nachspie­len und so den Schau­spie­lern zurück­spie­geln, was sie erlebt haben. Klaus Tegtmei­er und Julia Kiefer, die die Theater-AG leiten, sehen in den Schul­thea­ter­ta­gen eine wertvol­le Möglich­keit, über sich hinaus­zu­wach­sen und die eigene Arbeit im Austausch mit anderen Schulen weiter­zu­ent­wi­ckeln. Die Gruppe plant, auch im kommen­den Jahr wieder dabei zu sein.