Die Theater-AG des Donau­eschin­ger Fürsten­­berg-Gymna­­si­ums hat aus den Einnah­men ihrer Auffüh­run­gen des Bühnen­stücks „Stirbt Romeo freitag­nach­mit­tags?“ im Januar 2026 insge­samt 500 Euro an die Federa­ti­on Global Initia­ti­ve on Psych­ia­try (FGIP) gespen­det. Mit der Unter­stüt­zung fördert die Gruppe ein inter­na­tio­na­les Projekt, das mit thera­peu­ti­schen Kinder­bü­chern ukrai­ni­schen Kindern hilft, Kriegs­trau­ma­ta zu verarbeiten.

Die Spende geht an eine Initia­ti­ve, die spezi­ell entwi­ckel­te Bücher für Kinder von Solda­ten­fa­mi­li­en und Kriegs­op­fern bereit­stellt. Diese sollen dabei helfen, belas­ten­de Erleb­nis­se einzu­ord­nen, Gefüh­le auszu­drü­cken und neue Perspek­ti­ven zu entwi­ckeln. Ein zentra­les Projekt ist das Buch „Schat­ti­ge Plätz­chen“, das bereits zehntau­send­fach verteilt wurde, um betrof­fe­ne Famili­en in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen zu unter­stüt­zen. Auch ein zweites Buch mit dem Titel „Dunkle Ecken“, das sich mit dem Verlust eines Eltern­teils im Krieg befasst, befin­det sich in der Umset­zung. Ziel ist es, Kindern Mut zu machen und ihnen Wege zu zeigen, trotz trauma­ti­scher Erfah­run­gen in einen stabi­len Alltag zurück­zu­fin­den. Die Bücher werden kosten­los über Schulen, Klini­ken, sozia­le Einrich­tun­gen und kirch­li­che Träger verteilt.

Die Idee zur Spende ging maßgeb­lich von der ehema­li­gen FG-Lehre­rin Gabrie­le Rotten­ecker aus, die in ihrer aktiven Zeit selbst viele Jahre am Fürsten­­berg-Gymna­­si­um die Theater-AG gelei­tet hatte. Ihr war es ein beson­de­res Anlie­gen, einen Teil der Einnah­men aus den erfolg­rei­chen Auffüh­run­gen einem Projekt zugute­kom­men zu lassen, das Kindern in Krisen­re­gio­nen konkre­te Hilfe bietet.

„Ich habe in meiner Zeit am FG immer erlebt, wie sehr Theater Menschen berüh­ren und stärken kann“, sagt Gabrie­le Rotten­ecker. „Dass unsere Schüle­rin­nen und Schüler mit ihrem Engage­ment nun auch Kindern in der Ukrai­ne Hoffnung schen­ken, freut mich sehr“, so Rotten­ecker. Diese Spende zeige, wie viel gesell­schaft­li­che Verant­wor­tung in der Theater­ar­beit stecke.