Wie setzt man einen Notruf richtig ab? Was ist bei einer verletz­ten Person zu tun? Und warum ist Katastro­phen­schutz längst kein Thema nur für Erwach­se­ne? Mit diesen Fragen beschäf­tig­ten sich Anfang Mai zwei sechs­te Klassen des Fürsten­­berg-Gymna­­si­ums beim diesjäh­ri­gen Aktions­tag zum Katastrophenschutz.

Organi­siert wurde der Vormit­tag von Achim Baumann, Abtei­lungs­lei­ter am FG, zu dessen Aufga­ben­be­reich auch die Krisen­prä­ven­ti­on an der Schule gehört. Unter­stützt wurde der Aktions­tag vom Techni­schen Hilfs­werk (THW) Donau­eschin­gen, dessen ehren­amt­li­che Helfer den Schüle­rin­nen und Schülern praxis­na­he Einbli­cke in die Arbeit des Bevöl­ke­rungs­schut­zes gaben.

Im Mittel­punkt standen dabei konkre­te Alltags­si­tua­tio­nen und prakti­sche Übungen. Die jungen Gymna­si­as­ten lernten unter anderem Grund­la­gen der Ersten Hilfe kennen und übten, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird. Ziel war es, die Kinder frühzei­tig für mögli­che Not- und Krisen­si­tua­tio­nen zu sensi­bi­li­sie­ren und ihnen grund­le­gen­de Handlungs­mög­lich­kei­ten zu vermit­teln. „Es ist wichtig, dass junge Menschen wissen, wie sie in einer Notsi­tua­ti­on reagie­ren können und dass Helfen keine Frage des Alters ist“, beton­te Baumann. Gerade durch den direk­ten Kontakt mit den ehren­amt­li­chen Kräften werde deutlich, wie bedeu­tend Zusam­men­halt und Verant­wor­tungs­be­wusst­sein im Ernst­fall seien.

Der Katastro­phen­schutz­tag ist Teil eines landes­wei­ten Konzepts in Baden-Württe­m­­berg und wird jährlich an Schulen durch­ge­führt. Neben der Vermitt­lung prakti­scher Fähig­kei­ten soll dabei auch das Bewusst­sein für den Bevöl­ke­rungs­schutz gestärkt werden. Gleich­zei­tig erhal­ten die Schüler Einbli­cke in das Ehren­amt und die Arbeit der Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen vor Ort.