Großer Erfolg für das Fürstenberg-Gymnasium: Gleich zwei unserer Schülerinnen wurden beim 68. Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg für ihre eingereichten Projekte ausgezeichnet. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde Mitte Juli erhielten die Neuntklässlerin Felicitas Emser einen zweiten Preis und die Kursstufenschülerin Milena Platonov einen dritten Preis.
Felicitas Emser widmete sich in ihrem produzierten Podcast den Familienschicksalen Donaueschinger Juden. Dafür recherchierte sie unter anderem im Stadtarchiv Donaueschingen und führte Gespräche mit der Stadtführerin Martina Wiemer. Milena Platonov untersuchte im Rahmen einer Facharbeit die Auswirkungen sozialer Medien auf das Empfinden von Einsamkeit und setzte sich dabei mit einem sehr aktuellen gesellschaftlichen Thema auseinander. Den Impuls zur Teilnahme an diesem Wettbewerb haben beide Schülerinnen von ihrem Lehrer Christian Gassner erhalten.
Zur Preisverleihung war auch der Landtagsabgeordnete Guido Wolf gekommen, der zusammen mit Schulleiter Mario Mosbacher die Urkunden im Namen des Landtags überreichte. „Der Schülerwettbewerb lebt von jungen Menschen, die neugierig sind, Fragen stellen und bereit sind, sich intensiv mit wichtigen Themen auseinanderzusetzen“, würdigte Wolf die Preisträgerinnen. Die Projekte der beiden Gymnasiastinnen würden aus seiner Sicht gut zeigen, wie engagiert sich Jugendliche mit Vergangenheit und Gegenwart auseinandersetzen könnten. Auch Martina Wiemer nahm an der Feierstunde teil. Sie freute sich über das Interesse der von ihr unterstützten Neuntklässlerin an diesem besonderen Aspekt der Donaueschinger Stadtgeschichte.
Der Schülerwettbewerb des Landtags zählt zu den traditionsreichsten Wettbewerben seiner Art in Baden-Württemberg. Seit Jahrzehnten regt er junge Menschen dazu an, sich kritisch mit politischen, gesellschaftlichen und historischen Fragestellungen auseinanderzusetzen und eigene Standpunkte zu entwickeln.



