Im Januar stand am Fürstenberg-Gymnasium die Prävention in besonderem Maße im Mittelpunkt. In mehreren aufeinander abgestimmten Projekten setzten sich Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen mit zentralen Fragen rund um Sicherheit, Mediennutzung, Gewalt und Suchtprävention auseinander. Koordiniert wurden die Angebote von Schulsozialarbeiterin Tina Eckerle, die dafür externe Fachreferenten an die Schule holte.
Den Auftakt bildete das Projekt „Sicher unterwegs“ für die Klassenstufe 10. Gemeinsam mit Referentin Frau Packheiser von der Polizei Konstanz beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Frage, wie sie nach Partys oder Treffen sicher nach Hause kommen, wo mögliche Gefahren liegen und welche Strategien helfen, sich selbst zu schützen. Dabei ging es nicht nur um konkrete Alltagssituationen, sondern auch um die Stärkung des eigenen Verantwortungsbewusstseins.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Medienprävention. In den siebten Klassen informierte Referentin Frau Sprich über Themen wie Cybergrooming, Sexting und Cyber-Mobbing. Zudem erhielten die Schülerinnen und Schüler praktische Hinweise zu sicheren Einstellungen in Messenger-Diensten wie WhatsApp und lernten, welche Inhalte im Internet verboten sind und rechtliche Konsequenzen haben können.
Auch die Gewaltprävention war Teil des Programms. Ebenfalls unter der Leitung von Frau Sprich setzten sich die Sechstklässler mit unterschiedlichen Formen von Gewalt auseinander – von körperlichen Übergriffen über Sachbeschädigung bis hin zu digitalem Mobbing. Dabei wurde auch thematisiert, an wen sich Betroffene wenden können und welche Hilfsangebote es gibt.
Abgerundet wurde die Präventionsreihe durch einen Workshop zur Drogenprävention. Polizeihauptmeister Ronald Biegler informierte die Schülerinnen und Schüler über die Risiken verschiedener Substanzen, über gesundheitliche Folgen sowie über rechtliche Grenzen. In den Gesprächen wurde deutlich, welche Stoffe erlaubt sind, welche strafbar und welche Konsequenzen ein Missbrauch nach sich ziehen kann.
Schulsozialarbeiterin Tina Eckerle zeigte sich mit Verlauf und Ergebnis der Projekte sehr zufrieden: „Mir ist wichtig, dass unsere Schülerinnen und Schüler frühzeitig lernen, Risiken realistisch einzuschätzen und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.“ Die große Offenheit in den Gesprächen habe gezeigt, wie wertvoll solche Präventionsangebote für den Schulalltag seien.

