Drei intensive Tage auf Schloss Rotenfels liegen hinter der Theater-AG des Fürstenberg-Gymnasiums. Abseits des gewohnten Schulalltags nutzten die Schülerinnen und Schüler die Zeit, um intensiv an Max Frischs Drama „Andorra“ zu arbeiten und als Ensemble zusammenzuwachsen. Im Januar 2027 wollen sie das Stück auf die Bühne bringen.
Die Proben waren arbeitsreich und anstrengend, aber letztlich auch wieder sehr effektiv. Besonders die vielen neuen Mitglieder der Theater-AG mussten sich als Gruppe erst finden. Gemeinsam setzten sie sich mit dem anspruchsvollen Stoff auseinander, der trotz seines Alters auffallend aktuell ist. Dabei ging es nicht nur darum, Szenen zu erarbeiten und Rollen zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler waren auch gefordert, eigene Ideen einzubringen, Fragen zu stellen und sich mit den Themen des Dramas auseinanderzusetzen.
Für die beiden AG-Leiter Klaus Tegtmeier und Julia Kiefer bot der Aufenthalt den passenden Rahmen, um diesen Prozess zu begleiten. „Fernab des Schulalltags hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich ganz auf das Stück und aufeinander einzulassen“, erklärt Julia Kiefer. Ohne die üblichen Ablenkungen entstehe so Raum für intensive Gespräche, neue Ideen und gemeinsames Ausprobieren. Gerade für ein Ensemble mit vielen neuen Mitgliedern sei diese gemeinsame Zeit wichtig gewesen.
Mit den Intensivproben ist der Grundstein für die kommenden Aufführungen gelegt. In den nächsten Monaten wird die Theater-AG weiter an Inszenierung, Rollen und Zusammenspiel feilen. Die Aufführungen von Max Frischs „Andorra“ sind für den 22., 23., 26. und 29. Januar 2027 in der FG-Aula geplant.



