Knapp drei Wochen Japan liegen hinter neun Schülerinnen und Schülern aus Donaueschingen, darunter auch mehrere des Fürstenberg-Gymnasiums. In den ersten beiden Augustwochen waren sie im Rahmen des deutsch-japanischen Schüleraustauschs in der Partnerstadt Kaminoyama sowie in Sendai und Tokio unterwegs. Beim Präsentationsabend am FG berichteten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und weiteren Gästen von ihren Erlebnissen.
Mit Fotos und einer umfangreichen Präsentation nahmen die Schülerinnen und Schüler das Publikum mit auf ihre Reise. Im Mittelpunkt standen dabei die persönlichen Begegnungen: In Kaminoyama lebten die Jugendlichen bei Gastfamilien und erhielten unmittelbare Einblicke in den japanischen Alltag. Zum Programm gehörten Besuche der Kaminoyama-Grundschule und der Meishinkan High School, ein Empfang im Rathaus sowie Begegnungen mit japanischen Jugendlichen. Auch kulturelle Eindrücke – etwa bei der Burg Kaminoyama und der historischen Samurai-Residenzstraße – gehörten dazu.
Besonders eindrücklich für die Baaremer Gruppe war die gemeinsame Zeit im Zao-Gebirge. Eine ungewöhnliche Gelegenheit bot zudem der Besuch einer Aufzeichnung der Radiosendung „Gairo Gairo“ von FM Yamagata, bei der die Jugendlichen über ihre Reise berichten konnten.
In Sendai setzten sich die Deutschen unter anderem mit den Folgen des Erdbebens auseinander. Den Abschluss bildete Tokio mit einer Begegnung mit Jugendlichen der Waseda University High School und einem Besuch der Universität.
Die persönlichen Berichte machten deutlich, wie vielfältig die Erfahrungen waren: neue Freundschaften, gemeinsame Aktivitäten, kulturelle Eindrücke und Einblicke in den japanischen Alltag. Donaueschingens Bürgermeister Severin Graf betonte bei der Abendveranstaltung die Bedeutung solcher Begegnungen für die seit mehr als 30 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Donaueschingen und Kaminoyama. Bei einem anschließenden Stehempfang mit japanischen Spezialitäten konnten die Gäste den Abend gemeinsam ausklingen lassen.



