Vier Tage lang war im Juli die franzö­si­sche Haupt­stadt Paris nicht nur Ziel, sondern auch Lernort und Begeg­nungs­raum für elf Schüle­rin­nen und Schüler des Franzö­­sisch-Leistungs­­­kur­­ses der Kursstu­fe 1. Hier sammel­te die Gruppe zahlrei­che Eindrü­cke vor Ort, die über rein touris­ti­sche Besich­ti­gun­gen hinausreichten.

Bereits im Vorfeld hatten sich die Jugend­li­chen durch Refera­te zur franzö­si­schen Geschich­te und zur Entwick­lung der Stadt Paris auf die Reise vorbe­rei­tet – und konnten dieses Wissen nun mit Leben füllen. Neben den klassi­schen Sehens­wür­dig­kei­ten standen Begeg­nun­gen, Inter­views und Einbli­cke in den franzö­si­schen Alltag auf dem Programm.

Beson­ders eindrucks­voll: der Besuch der tradi­ti­ons­rei­chen Pariser Univer­si­tät Panthé­­on-Assas. Hier, an einem authen­ti­schen Drehort des Films Le Brio, begeg­ne­ten die Schüle­rin­nen und Schüler nicht nur akade­mi­scher Atmosphä­re. Der Ort schuf auch die Verbin­dung zu den gesell­schaft­li­chen Fragen, die der Film aufwirft – wie sozia­le Herkunft, Rheto­rik und Chancen­gleich­heit. Das sind Themen, mit denen sich der Kurs bereits inten­siv im Unter­richt ausein­an­der­ge­setzt hatte. „Es ist doch etwas anderes, wenn unsere Schüler das, was wir im Klassen­zim­mer disku­tie­ren, plötz­lich in realen Zusam­men­hän­gen erleben – das motiviert und prägt nachhal­tig“, sagte Franzö­­sisch-Kursleh­­rer Lucien Honti zum Abschluss der Fahrt. Er hat zusam­men mit seinem Lehrer­kol­le­gen Daniel Götze die Donau­eschin­ger Schüler­grup­pe nach Paris begleitet.