Welche beruflichen Möglichkeiten bietet die Bauwirtschaft nach dem Abitur? Dieser Frage gingen mehrere Schülerinnen und Schüler unserer beiden FG-Kursstufen in der zweiten Oktoberhälfte bei einem Besuch des Bildungszentrums Bau in Donaueschingen nach. Dabei erhielten sie Einblicke in verschiedene Bauberufe und konnten selbst praktische Erfahrungen sammeln.
Zu Beginn informierten sich die Gymnasiasten kompakt über die duale Ausbildung und deren Perspektiven im Allgemeinen. Besonderes Augenmerk galt dem Modell „Ausbildung plus“, das sich gezielt auch an Abiturienten richtet und berufliche Ausbildung mit zusätzlichen Qualifikationsmöglichkeiten verbindet. „Das eröffnet gerade in der Bauwirtschaft interessante Perspektiven für Abiturienten“, so Christian Gassner. Der Wirtschaftslehrer am Fürstenberg-Gymnasium sieht hierin großes Potenzial, gerade auch an allgemeinbildenden Gymnasien.
Bei der anschließenden Führung durch die verschiedenen Ausbildungsbereiche wurde es handfest: Im Bereich der Fliesenleger konnten die Jugendlichen selbst erste Versuche unternehmen und handwerkliches Geschick erproben. Bei den Zimmerleuten stand moderne Technik im Mittelpunkt. Besonders beeindruckend für die Gruppe war hier, wie computergesteuerte Maschinen Holzbauteile mit hoher Präzision fräsen und damit traditionelles Handwerk und digitale Technik heutzutage miteinander verbinden. Bei ersten Übungsversuchen am Bagger konnten sie ausprobieren, wie sich die Baumaschine steuern lässt – eine Erfahrung, die einen unmittelbaren Eindruck vom Arbeitsalltag in der Bauwirtschaft vermittelte.




